Kostenloser Virenscanner

Infektionsarten

Ist ein Computervirus erst mal auf dem eigenen PC, tritt sozusagen der Ernstfall ein. Es gibt tausende, unterschiedliche Arten und Formen von Computerviren. Die Auswirkungen, die so ein Virus auf den PC haben kann, sind sehr unterschiedlich.

Auf welche Art infiziert ein Virus das System und wie macht es sich eventuell bemerkbar?
Es gibt durchaus einige Standardmethoden, nach denen die meisten Viren vorgehen, um einen PC zu komprometieren.

Am einfachsten ist es, sich irgendwo auf die Festplatte oder in einen Ordner zu kopieren. Diese Vorgehensweise wird von den meisten Viren allerdings nicht mehr verwendet, da sie so leicht durch ein entsprechendes Anti-Viren-Programm detektiert und entfernt werden können.

Da jedes Computervirus erst mal lieber unendeckt bleibt, werden komplexere Formen der Tarnung genutzt. Das Virus kann sich zB. an eine bereits existierende Datei ranhängen. Auch das Ersetzen von Codezeilen eines Programmes durch schädlichen Virencode ist möglich. Manchmal überschreibt das Virus auch einfach eine Windows Systemdatei, behält aber den ursprünglichen Dateinamen bei. Hat sich ein Computervirus auf dem PC eingenistet, erstellt es oft Kopien von sich selbst. Diese Kopien sind eigenständige, lauffähige Programme, die sich ebenfalls gerne als Systemdatei oder Treiberdatei ausgeben. Polymorphe Viren sind sogar dazu in der Lage, ihren eigenen Code umzuschreiben, faktisch immer wieder ihre Form zu verändern. Das alles dient nur dem Zweck, möglichst lange unendeckt zu bleiben und viel Schaden anrichten zu können.

Es existieren aber auch andere Mittel und Wege einen Rechner zu infiltrieren, als sich in das Windows Dateisystem zu kopieren. Sogenannte Bootviren verankern sich auf einem speziellen Bereich der Festplatte, dem Bootsektor. Dadurch werden sie bei jedem Systemstart automatisch mit ausgeführt, um ihr zerstörerisches Werk fortzusetzen oder gar den Start des Betriebssystems zu verhindern.

Verbreitete Scriptsprachen wie Java, können auch dazu genutzt werden um schädlichen Code auf einem PC auszuführen. Selbst die Macrofunktion von Word kann dazu missbraucht werden, Viren zu starten. Allerdings bleiben diese Viren dann auf Word Dokumente beschränkt.

Andere Arten von Computerviren hängen sich an E-Mails ran oder sind in scheinbar harmlosen JPG Bildern versteckt. Das öffnen der E-Mail oder des Bildes führt dann zur Aktivierung des Virus.