Die unsichtbare Bedrohung aus dem Netz
Der Begriff Computervirus wurde durch Dr.Fred Cohen 1981 erschaffen. Er entdeckte erstmals einen Quellcode, der Systeme zusammenbrechen ließ.
Durch seine 1984 umstrittene Publizierung, traten ab 1985 die ersten Viren auf.
Aus den Anfängen wissenschaftlicher Neugier sind in den darauffolgenden zwei Jahrzehnten, zunächst Virenschreiber der Witz-Kultur entstanden,
die einfache grafische Botschaften mit Schreckwirkung produzierten.
Heute beherrscht das Internet die mafiose Cyberkriminalität. Im Zuge der Globalisierung und dem Ausbau des Internets sowie der weltweiten Kommunikation über E-Mails, vernetzte Büro-Kommunikation, online Zahlungsverkehr, haben sich kriminelle Organisationen des Internets, über die Viren und Trojaner, bemächtigt.
Die Viren sind nunmehr von einer Qualität und Ausmaß, die es Antiviren-Tools sehr schwer machen diese einfach anhand von Virensignaturen zu erkennen. Die häufigste Art der Viren sind Mischviren, sie gehören in Ihrer Herkunftstruktur einer "Familie", einem Stammbaum an. Durch verschiedene Exploits, also der Sequenz von Befehlen, wurden Sie in der Struktur aber abgeändert. Somit wurde eine "Unterfamilie" geschaffen, die mit A-B-C und so weiter benannt wird. Diese Mischviren gehen häufig über einen Zwei- bis Drei-stelligen Schwellenwert und gehören alle zu einer jeweiligen "Stammfamilie". Wenn nun ein Virus als besonders erfolgreich angesehen wird, werden aus Diesem die Mischviren Formationen/Exploits geschaffen.
Um die Viren trotz noch nicht vorhandener Signatur erkennen zu können, entwickelten die namenhaften Hersteller von Antiviren-Tools sogenannte Heuristik-Verfahren. Dadurch wird erkannt, ob ein ausführbarer Code einer Datei, die Möglichkeit besitzt, systemübergreifende Befehle auszuführen. Es findet eine Heuristikprüfung über die mutmaßliche Schädlichkeit statt. Leider führt genau dieses Verfahren zu häufigen Fehleinschätzungen, den "False Positive", die den User erneut verunsichern.
