Was ist ein Computervirus?
Fast jeder hat den Begriff Computervirus heutzutage schon ein mal gehört.
Nur was ist das nun genau, ein Computervirus? Wie soll man sich das vorstellen, einen Virus in einem Computer?
Erst einmal ist ein Computervirus einfach ein Stück Software, nichts anderes als ein paar Zeilen Code, geschrieben in irgend einer Programmiersprache.
Es ist also ein kleines Programm, und aus dieser Sicht betrachtet, unterscheidet es sich nicht sonderlich von tausenden anderen Programmen.
Allerdings wurde das Virus mit einer ganz anderen Absicht geschrieben, nämlich möglichst Schaden anzurichten und sich auf dem PC zu vermehren.
Der Unterschied liegt in diesem Fall eben nicht in der Form, sondern in der Funktion.
Es gibt heutzutage tausende von Computerviren und ihre Auswirkungen können höchst unterschiedlich sein. Was nach einer Infektion auf dem PC passiert, hängt von dem Computervirus ab.
Meist nistet sich das Virus erstmal im System ein. Dann versucht es sich zu reproduzieren, es kopiert sich faktisch selbst. Dabei schreibt es sich in verschiedene Ordner oder es hängt sich an bereits existierende Dateien ran, es infiziert also diese Dateien. Oft versucht sich das Computervirus auch noch zu tarnen, es versteckt sich im System und in Dateien, um von der Anti-Viren-Software nicht entdeckt zu werden. Erst dann beginnt der Schädling mit seiner eigentlichen Aufgabe. Manchmal sind diese Aufgaben harmlos und nur als Spaß gedacht aber die meisten Auswirkungen sind doch ernsterer Natur. Einige Viren löschen bestimmte Dateien oder sogar die ganze Festplatte, andere machen bestimmte Programme unbrauchbar oder infiltrieren und unterwandern das Betriebssystem, bis dieses nicht mehr starten kann.
Ein Verbreitungsmechanismus gehört zu vielen Computerviren dazu. Es kopiert sich nicht nur auf den eigenen PC, sondern versucht auch andere zu infizieren, indem es sich an E-Mails ranhängt, auf CD und Disketten kopiert, etc. Dieses geschieht natürlich alles möglichst unauffällig, damit der Benutzer nichts davon mitbekommt.
Ist ein Computer nicht ausreichend gegen Computerviren geschützt, bemerkt man eine Infektion erst dann, wenn es schon zu spät ist. Wichtige Daten können so unwiederruflich verloren gehen.
Vorsorgen, den eigenen PC sichern, ist somit auf jeden Fall angesagt.
